Linktausch: Regeln und Risiken

    Veröffentlicht am 13. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit

    Zwei Websites verlinken aufeinander, damit beide besser ranken: So einfach klingt Linktausch. Google sieht das kritisch, aber nicht jede gegenseitige Verlinkung ist ein Problem. Hier steht, wo die Grenze verläuft.

    Was Google zum Linktausch sagt

    In seinen Spam-Richtlinien nennt Google „exzessiven Linktausch“ als Beispiel für Link-Spam: also Verlinkungen nach dem Muster „Verlink auf meine Website und ich verlinke auf deine“ oder Partnerseiten, die nur dem gegenseitigen Verlinken dienen.

    Wichtig ist das Wort „exzessiv“. Dass sich zwei Websites aus demselben Thema gegenseitig empfehlen, ist im Web völlig normal. Problematisch wird es, wenn Links nur wegen des Rankings gesetzt werden, ohne Bezug zum Inhalt und in großer Zahl.

    Gegenseitig, ABC oder Netzwerk: die Formen

    • Gegenseitiger Linktausch: Website A verlinkt auf B, B verlinkt zurück auf A. Leicht zu erkennen und in großer Menge riskant.
    • ABC-Linktausch (Dreieckstausch): A verlinkt auf B, und B verlinkt dafür auf eine zweite Website des Betreibers von A. Es entstehen keine direkten Rücklinks.
    • Linknetzwerke: viele Websites, deren Hauptzweck Links für andere sind. Davon sollten Sie die Finger lassen.

    Die Form allein entscheidet nicht. Auch ein ABC-Linktausch zwischen Seiten ohne Bezug ist Manipulation, und auch ein direkter Link zwischen zwei passenden Fachseiten kann redaktionell sinnvoll sein.

    Fünf Regeln für eine Partner-Verlinkung, die hält

    • Thema vor Kennzahl: Der Link gehört auf eine Seite, deren Leser sich für Ihr Angebot interessieren.
    • Echte Besucher: Eine Website mit organischem Traffic ist mehr wert als eine mit hoher Domain-Rating-Zahl und ohne Leser.
    • Im Inhalt, nicht im Footer: Ein Link in einem passenden Artikel hilft Lesern; ein Sitewide-Link im Footer fällt auf.
    • Natürliche Ankertexte: Markenname, URL und beschreibende Wörter statt immer desselben Suchbegriffs.
    • Maß halten: Wenige gute Links über die Zeit wirken natürlicher als Dutzende auf einmal.

    Bezahlte Links und Kennzeichnung

    Wird für einen Link Geld oder eine andere Gegenleistung gegeben, sollte er laut Google mit rel="sponsored" (alternativ rel="nofollow") gekennzeichnet sein. In Deutschland müssen bezahlte Inhalte außerdem für Leser als Werbung erkennbar sein. Klären Sie bei jeder Kooperation, wie der Partner das umsetzt.

    So funktioniert Linktausch bei 3way

    3way ist ein Marktplatz für Partner-Verlinkung. Websites werden nach Thema zusammengebracht, und jede Domain hat einen Linkwert in Credits, der sich aus DR, Traffic, Spam Score und Kategorie ergibt. Links werden in passende, bestehende Artikel eingefügt oder als Gastbeitrag veröffentlicht, und die Abrechnung läuft über Credits statt über direkte Rücklinks. Die Regeln von Google gelten dabei genauso: Achten Sie auch hier auf Thema, echte Besucher und natürliche Ankertexte.

    Wie viel ein Link von einer bestimmten Website wert ist, zeigt Ihnen unser kostenloser Backlink-Preisrechner.

    Fragen und Antworten

    So funktioniert der Linktausch bei 3way

    Partner aus Ihrem Thema, feste Linkwerte in Credits und Links in bestehenden Artikeln. Sehen Sie in drei Schritten, wie es abläuft.