Schlechte Backlinks erkennen

    Veröffentlicht am 13. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit

    Nicht jeder Link auf Ihre Website hilft. Die gute Nachricht: Die meisten schlechten Links schaden auch nicht, weil Google sie ignoriert. Hier sehen Sie, welche Muster einen genaueren Blick wert sind und wann Sie wirklich handeln sollten.

    Was Google mit Spam-Links macht

    Jede Website sammelt mit der Zeit Links von Seiten, die niemand bewusst gesetzt hat: Scraper, automatisch erzeugte Verzeichnisse, Statistikseiten über Domains. Google erkennt die meisten davon und wertet sie einfach nicht.

    Riskant wird es, wenn Links nach einem Muster aussehen, das auf gezielte Manipulation hindeutet. Dann kann Google eine manuelle Maßnahme verhängen, die Sie in der Search Console unter „Sicherheit und manuelle Maßnahmen“ sehen.

    Diese Muster lohnen einen genaueren Blick

    • Viele Links von Websites ohne thematischen Bezug, etwa von Casino-, Pharma- oder fremdsprachigen Spam-Seiten.
    • Sitewide-Links: ein Link im Footer oder in der Seitenleiste, der auf Tausenden Seiten einer Domain erscheint.
    • Ein plötzlicher Sprung bei der Zahl neuer Links, den Sie selbst nicht erklären können.
    • Ankertexte, die fast nur aus exakten Suchbegriffen bestehen statt aus Markenname, URL und allgemeinen Wörtern.
    • Links aus Netzwerken, deren Seiten nur aus Artikeln mit Links bestehen und keine eigenen Besucher haben.

    Ein einzelnes Merkmal ist noch kein Problem. Auffällig wird es, wenn mehrere zusammenkommen.

    So prüfen Sie Ihr Linkprofil

    Exportieren Sie in der Search Console unter „Links“ die neuesten Links und legen Sie die Datei in unseren Google Backlink Checker. Der Bericht sortiert die verweisenden Websites und markiert Sitewide-Links, Statistikseiten und Links von kostenlosen Blog-Plattformen.

    Für die Ankertexte legen Sie zusätzlich die Tabelle „Top-verweisender Text“ ab oder nutzen den Ankertext-Checker. Er zeigt den Anteil von Markenname, exakten Begriffen und allgemeinen Texten neben den Werten natürlicher Linkprofile.

    Wann sich das Disavow-Tool lohnt

    Mit dem Disavow-Tool teilen Sie Google mit, bestimmte Links nicht zu werten. Google rät, es nur einzusetzen, wenn viele unnatürliche Links auf Ihre Website zeigen und diese eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben oder wahrscheinlich auslösen werden.

    Für normale Spam-Links ist es nicht nötig. Wer vorsorglich große Listen entwertet, riskiert eher, auch gute Links zu verlieren.

    Besser vorbeugen als entwerten

    Der beste Schutz ist ein Linkprofil, das zu Ihrer Website passt: Links von Seiten mit echtem Thema und echten Besuchern, an Stellen, an denen sie Lesern weiterhelfen. Bei 3way hat jede Domain auf dem Marktplatz einen Linkwert aus DR, Traffic, Spam Score und Kategorie, und das Matching schlägt Ihnen Partner aus Ihrem Thema vor.

    Fragen und Antworten

    Ihr Linkprofil in einem Bericht

    Search-Console-Export ablegen und sofort sehen, welche verweisenden Websites einen Blick wert sind. Kostenlos, die Datei verlässt Ihren Browser nicht.